Pädagogische Arbeit

Leitgedanken unserer Arbeit

Die Leitideen geben Orientierung für unser Handeln im Schulalltag. Als Symbol finden sie sich in unserem Schullogo wieder.
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Wir bewegen Kinder zum zwischenmenschlichen Miteinander. Dazu führen wir Maßnahmen zur Gewaltprävention durch, legen Wert auf gegenseitige Rücksichtnahme sowie auf das Miteinander beim Lernen und stärken den Teamgeist.
Schule und Lernen beinhalten immer Dynamik. Um Lernprozesse optimal gestalten zu können, bilden wir uns stetig fort. Wir sind offen für Innovationen und in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entwickeln wir unsere Schule weiter. Wir schaffen anregende Lernsituationen, damit Schüler sich immer wieder neu den Herausforderungen des Lernens stellen, ihren Horizont erweitern und mit zunehmendem Radius auf ihre Umwelt blicken.
Unser Ziel ist, dass sich die uns anvertrauten Kinder bei uns in ihrer gesamten Persönlichkeit weiter entwickeln. Wir initiieren die Herausbildung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten und geben Raum zum Nachgehen besonderer Interessen und Begabungen. Dabei nutzen wir regelmäßig außerschulische Lernorte, die die Schulumgebung, die Natur und die Lebenswirklichkeit der Kinder besonders berücksichtigen.


Tiergestütze Pädagogik in unserer Schule

Seit Sommer 2012 haben wir an unserer Schule „tierische“ Unterstützung. Australian Shepherd Hündin „Kimba“ begleitet Frau Reuber täglich bei ihrer Arbeit in der Schule. Die beiden haben eine umfangreiche Ausbildung zum „Therapiebegleithundeteam“ beim Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie absolviert und in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Die positiven Auswirkungen durch den pädagogischen Einsatz von Kimba betreffen sowohl die ganze Klasse (z.B. ruhige Arbeitsatmosphäre, aufgeräumte Klasse, Verantwortung übernehmen, beruhigende Wirkung des Hundes, Hund als Zuhörer, Körpersprache, uvm.), als auch einzelne Schüler, z.B. mit besonderem Förderbedarf. Durch den gezielten Einsatz bei ADHS / ADS / – Kindern oder der Begleitung und Unterstützung von Kindern mit diversen Autismus-Diagnostiken, konnten wir durch Kimba (neben den gängigen schulischen Möglichkeiten) eine besondere Förderung leisten und sehr positive Entwicklungen bei den Kindern feststellen.
Der Einsatz des Therapie- / Pädagogikbegleithundes Kimba wird einer regelmäßigen Evaluation unterzogen, fortlaufend weiterentwickelt und den aktuellen Schülern mit ihrem jeweiligen Förderbedarf angepasst. Das Konzept ist Bestandteil unseres Schulprogrammes.
Wenn sie sich genauer über die tiergestütze Therapie an unserer Schule informieren wollen und / oder Fragen zum Konzept oder dem Einatz von „Kimba“ haben, wenden sie sich gerne an Frau Reuber.
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Sozialkonzept

* „Faustlos“

Nach einer umfangreichen Fortbildungsmaßnahme für das gesamte Kollegium arbeiten wir seit Sommer 2014 an unserer Schule in allen Klassen an dem Programm „Faustlos“. Dieses Programm hat zum Ziel, das Sozialverhalten der Schüler zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Wir sprechen über Gefühle und leiten mit „Faustlos“ die Schüler an, ihre alltäglichen Probleme erfolgreich zu lösen. Dazu lernen sie eigene Gefühle bewusst wahrzunehmen, die Gefühle anderer zu erkennen und mit Ärger und Wut umzugehen.

Auf dieser Grundlage helfen ausgebildete „Streitschlichter“ in den Pausen Streitigkeiten zu klären. Dabei kommt die „Friedensbrücke“ zum Einsatz.

* Streitschlichtungsprogramm

Im täglichen Umgang der Kinder untereinander entstehen immer wieder Konflikte, insbesondere in den Pausen. Manchmal aber auch schon auf dem Weg zur Schule oder in unterrichtlichen Zusammenhängen. Kinder müssen lernen mit solchen Konflikten gewaltfrei und sozial verträglich umzugehen. Nur so können sie sich im Lebensraum Schule auch wohl fühlen.

Ungeklärte Konflikte erschweren die Konzentration auf das Lernen. Je jünger die Kinder sind, umso unmittelbarer wollen sie ihre Konflikte lösen. Hierbei ist es weniger sinnvoll einen „Schiedsspruch“ als Lehrkraft zu geben, als Kindern Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Aus diesem Grund hat es sich als sinnvoll erwiesen, dass die Schüler lernen ihre Streitigkeiten mit Unterstützung von „Schülerexperten“, den Streitschlichtern, zu lösen. Die Streitschlichter  nutzen das Instrument der „Friedensbrücke“, das den Klärungs- und Einigungsprozess strukturiert.

Unseren Streitschlichter des aktuellen Schuljahres

Merle, Hanna, Joanna, Lea, Lina, Gina, Luisa, Fabio (v.l.)
Es fehlt: Paul